Hufeisen

Die am Rande der Fußgängerzone ins Pflaster eingelassenen Hufeisen verweisen zum einen darauf, dass an diesem Ort bis in die 1960-er Jahre das Torhaus der 1374 errichteten Paulsburg stand. Zahllose Reiter mussten diese Stelle passieren, um in die dahinter liegende Burg zu gelangen, die dem Landesherrn und seinem Gefolge auf ihren Reisen ins Emsland als Quartier diente. Ein entsprechendes Modell ist im Stadtmuseum zu sehen.
Die Eisen erinnern zudem an die ehemalige Landesherrin Jutta von Ravensberg, die der Legende nach zum Abschütteln feindlicher Verfolger eine List nutzte und ihr Pferd verkehrt herum beschlagen ließ.